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Veranstaltungen


16.06.2015
Hessen

Mor Salkim

Interkultureller Austausch und Dialog mit Projektpartnern in Bursa geht in die 3. Runde 

Das im Jahr 2014 im Rahmen der Regionalpartnerschaft des Landes Hessen mit der Region Bursa gestartete Projekt mit der Frauenrechtsorganisation Mor Salkim zur Verbesserung der Lebenswelten von Gewalt bzw. Zwangsheirat bedrohten Mädchen und Frauen findet seine Fortsetzung. In der Zeit vom 8.06. – 25.06.2015 werden 2 Vorstandsfrauen von Mor Salkim auf Einladung der Staatskanzlei, Abteilung Europa- und Internationale Angelegenheiten und der Violeta gGmbH ein Praktikum in Institutionen des Vogelsbergkreises, des Landkreises Fulda und Hersfeld-Rotenburg und der Stadt Fulda sowie der AWO Südhessen und des Weißen Ringes absolvieren. Zahlreiche Institutionen engagieren sich ebenfalls in der Osthessischen Initiative gegen Gewalt im Namen der Ehre. 

Projektpartner sind: 

» Staatskanzlei: Abteilung für Europa- und Internationale Angelegenheiten
» Vogelsbergkreis: 
Verwaltung 
Runder Tisch Gewaltschutz und Handlungsfeld Gewaltschutz 
Leitstelle für Notruf von Gewalt Betroffener 
Fachberatungsstelle für Frauen und Kinder in Not
Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt bei Kindern und Jugendlichen 

» Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 
Frauenbüro 
Frauenhaus im ländlichen Raum
Beratungsstelle für Frauen im ländlichen Raum 
türkische Frauenberatungsstelle in Kassel 
Frauenhaus in der Großstadt Kassel 

» Hochschule Fulda:
Fachbereich Pflege und Gesundheit 

» Landkreis Fulda: 
Frauenbeauftragte 
Schutzambulanz
Solwodi-Beratungsstelle 
Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung
Jugendamt 

» Stadt Fulda: 
Jugendamt 
Frauenbeauftragte 

» AWO Südhessen: 
Sozialzentrum Johannisviertel Darmstadt 
Mutter-Kind-Kurklinik Laubach 

» Solwodi: 
Schutzwohnung Bad Kissingen 
Rückkehrerinnenprojekt Mainz 

» Sozialdienst Katholischer Frauen: 
Frauenhaus 
Interventionsstelle gegen Gewalt 
Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt 

» profamilia Fulda 

» AWO Kreisverband Fulda 
Projekt Stadtteilmütter 

» Weißer Ring 

» Violeta gGmbH 

» Landesmusikakademie Hessen 

Ziele des Projektes: 

» Vertiefung der Erfahrungen mit den Konzepten der vom letzten Besuch bekannten Projekte des Gewaltschutzes 
» Erweiterung der Konzeptideen zum Thema Gewaltschutz, insbesondere unter dem Aspekt der Prävention 
» Aufbau von längerfristigen Netzwerkbeziehungen zwischen Mor Salkim und den beteiligten Projektpartnern 
» Einblick in den Aufbau des deutschen Sozialsystems ermöglichen 

Ablauf des Projektes: 

Die Damen von Mor Salkim werden von Violeta gGmbH in einer ihrer Wohnungen oder einer Ferienwohnung in Schlitz untergebracht und während der Dauer ihres Aufenthaltes versorgt und betreut. 

Die Projektpartnerinnen stellten gemeinsam ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zur Hospitation in og. Einrichtungen zusammen. Es besteht aus Empfängen bei Politikerinnen und Politikern, Vorträgen, Teilnahme an Runden Tischen und Arbeitskreisen zum Thema Gewaltschutz, einem Austausch mit Studierenden und Professoren der Hochschule Fulda zu spannenden Forschungsprojekten, Besichtigungen und Austausch mit Mitarbeiterinnen und Klienten/Patienten von Einrichtungen, dem Kennenlernen von Präventionsangeboten und niederschwelligen Gewaltschutzprojekten, etc. Dabei wird es auch immer wieder darum gehen, dass die Mitglieder von Mor Salkim über ihre Erfahrungen und Gewaltschutzkonzepte berichten (Hochschule, Vogelsbergkreis, Osthessische Initiative gegen Gewalt im Namen der Ehre, etc.) und so ein gegenseitiges Lernen möglich wird. 

Ein Schwerpunkt liegt einen Wunsch von Mor Salkim aufgreifend auf der Hospitation in verschiedenen Frauenhäusern, da sie mit dem Bezirk Nilüfer die Errichtung eines Frauenhauses in ihrer Trägerschaft planen und diesbezüglich bereits in Gesprächen mit dem Regierungspräsidium seien. Der Präsident unterstütze die Fortsetzung des Projektes mit Violeta gGmbH. Flankierend gibt es ein kleines Rahmenprogramm mit kulturellen Angeboten, „Ausflügen“ in den Vogelsberg und in die Rhön und informellen Einladungen zu Abendessen und Grillabenden von einzelnen Projektpartnern. 

Am Ende des umfangreichen Programms gilt es die Erfahrungen zusammenzutragen und auszuwerten hinsichtlich der Eingangs gesetzten Ziele und die Frage nach einer sinnvollen Fortsetzung des Projektes zu beantworten. 

10.03.2015 

Renate Lackner 

Referentin 

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