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Gemeinwesen

Die Arbeit im Gemeinwesen ist ein weiterer Bestandteil der Interventionskette gegen häusliche Gewalt. Während sich bisherige Ansätze entweder auf die Opfer, die Täter oder die Weiterbildung und Vernetzung von Professionellen richten, bezieht der Stadtteilansatz die Potenziale lokaler sozialer Netzwerke mit ein und baut sie systematisch themenbezogen auf.

Die Aufmerksamkeit ist auch auf das unmittelbare Wohn- und Lebensumfeld der Betroffenen und die – direkt oder indirekt – beteiligten Dritten zu richten. Gerade weil Beziehungsgewalt überwiegend zu Hause stattfindet, kann die lokale Community eine wichtig Funktion für die Eindämmung häuslicher Gewalt  und den Schutz bedrohter oder betroffener Personen spielen.

Schützende Netzwerke müssen vor Ort geknüpft und gepflegt werden. Auf Landesebene werden wir diesen Prozess nachhaltig auch in Zukunft unterstützen und begleiten. Je früher Probleme erkannt werden, umso größer die Chance, dass von häuslicher Gewalt belasteten Familien geholfen werden kann.

Das von Prof. Dr. Sabine Stövesand, HAW Hamburg entwickelte Projekt StoP! Stadtteile ohne Partnergewalt - Ein neues Konzept zur Prävention nimmt Gestalt an ist hier als bundesweit vorbildliches Modellprojekt zu benennen.

Downloads:
» Vortrag CHAWLA Stövesand_ Nachbarschaftsansatz (PDF, 167 KB)
» Vortrag Handout Runge Wieferich 14 08 2013-Fachtag Hessen (PDF, 10,2 MB)

Link:
» stop-partnergewalt.org